Parkmeile Trudering:Grünes Netz für München

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Mit Fördergeldern aus dem Bundesprojekt "Post-Corona-Stadt" sollen Sportkurse im Freien und urbanes Gärtnern ermöglicht werden.

Von Patrick Stäbler

Mit dem Begriff der Parkmeile können wohl nur wenige Menschen in München etwas anfangen - obschon sich etliche von ihnen dort regelmäßig aufhalten. Denn bei jenen Parkmeilen, von denen es stadtweit elf Stück gibt, handelt es sich um Grünzüge, die die großen Parkanlagen mit den Landschaftsräumen des Stadtrands verbinden und so quasi ein grünes Netz über München spannen. Für eine der Flächen, nämlich die Parkmeile Trudering-Neuperlach, erarbeitet das Rathaus unter Beteiligung der Bürgerschaft derzeit einen Masterplan, dessen Ziel ein durchgehender Grünzug vom Riemer Park bis zum Landschaftspark Hachinger Tal ist. Was es dort aktuell schon zu erkunden gibt, das soll nun eine Veranstaltungsreihe beleuchten. Der Titel: "Spätsommer in der Parkmeile Trudering-Neuperlach".

Den Auftakt machen dabei mehrere Rundgänge zu unterschiedlichen Themen. Los geht es an diesem Dienstag, 6. September, mit der Tour "Parkmeile bei Nacht". An den nächsten Tagen folgen dann unter anderem ein "Urban Sketching Walk", eine Wildkräuterwanderung und ein Streifzug durch die Grünanlage "aus Hundesicht". Anschließend stehen bis Mitte Oktober noch weitere Veranstaltungen an - ebenfalls im Freien und ebenfalls bei kostenloser Teilnahme.

Eine Übersicht findet sich auf der Webseite der Stadt, um eine Anmeldung wird gebeten. Unterstützt wird der "Spätsommer in der Parkmeile" vom Förderprojekt "Post-Corona-Stadt" des Bundesinnenministeriums. Dieses hat hierfür deutschlandweit 17 "Ideen und Konzepte für die resiliente Stadtentwicklung" ausgewählt, die es bis 2024 mit fünf Millionen fördert. Eines der Projekte sind die Münchner Parkmeilen, wo nun Angebote wie Stadtspaziergänge, urbanes Gärtnern und Sportkurse getestet und idealerweise dauerhaft etabliert werden sollen.

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