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Kull Rooftop Pop-up:Laue Sommernächte mit feinem Fisch und außergewöhnlicher Aussicht

Auf der Dachterrasse des Werk 3 im Werksviertel können die Münchner bis Mitte August laue Sommernächte verbringen.

Auf der Dachterrasse des Werk 3 im Werksviertel können die Münchner bis Mitte August laue Sommernächte verbringen.

(Foto: Kull & Weinzierl)

Auf der Dachterrasse des Werk 3 hat das Kull Rooftop Pop-up eröffnet - mit Blick auf grasende Schafe und Riesenrad.

Die Schafe haben sich eingegrast. Seit etwa zwei Jahren lebt die kleine Herde Walliser Schwarznasenschafe auf dem Dach des Hochhauses Werk3 hinter dem Ostbahnhof. Es scheint ihnen hier gut zu gehen, im Februar gab es Nachwuchs, Drillinge, auch bei Schafen durchaus ungewöhnlich. Seit April dreht im Werksviertel nun auch noch das Hi-Sky seine Runden, das laut Betreiber "größte mobile Riesenrad der Welt".

Mit Blick auf Schafe und Riesenrad können die Münchner von jetzt an zwei Wochen lang auf der Dachterrasse des "Werk 3" an der Atelierstraße 10 speisen - die Eventlocation "München Hoch 5" ist sonst für private Veranstaltungen gedacht. Das alteingesessene Münchner Restaurant Buffet Kull, sonst an der Marienstraße in der Altstadt zu finden, bewirtet seine Gäste hier bis Samstag, 17. August.

Buffet Kull Rooftop Pop-up

Mit Blick auf das neue Riesenrad "Hi-Sky" speisen die Gäste im Pop-up-Restaurant des Buffet Kull. Ein paar Meter weiter grasen die Schafe (nicht im Bild).

(Foto: Kull & Weinzierl)

Um die Schafe auf dem Dach muss sich niemand sorgen. Sie landen nicht auf den Tellern, das "Kull Roof Pop-up" legt den Fokus bei den Speisen auf Meeresfrüchte. Als Vorspeise gibt es etwa Thunfischtatar mit Gurke, Granatapfel und Wasabi (18,50 Euro); als Hauptspeise gegrilltes Doradenfilet mit Blattspinat im Bouillabaisse-Sud (29,50 Euro). Günstig ist das freilich nicht, eher etwas, das man sich für einen besonderen Anlass gönnt. Denn auch wenn das Ambiente außergewöhnlich anmutet, befindet man sich doch immer noch in München. Die Betreiber empfehlen für das Restaurant denn auch eine Reservierung.

Wer mag, kann auch nur auf einen Drink an der Bar ein paar Stufen höher vorbeischauen - hier findet sich immer noch ein Plätzchen (und ein kleiner Pool über den Dächern der Stadt). Mit einem Aperol Sour (11,50 Euro) in der Hand blickt man auf die Gleise des Ostbahnhofs - auch das entbehrt nicht einer gewissen Großstadtromantik.

Die Schafe scheint der Trubel auf ihrer Alm derweil nicht sonderlich zu beeindrucken, sie kauen auch am Eröffnungsabend friedlich vor sich hin.