Von der Autobahn bis Neuhausen:33-Jähriger liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

Blaulicht

Die Polizei sucht Zeugen eines verdächtigen Vorfalls in Markt Schwaben.

(Foto: Friso Gentsch/dpa)

Um einer Kontrolle zu entgehen, drückt der Mann auf der Autobahn aufs Gaspedal - und flüchtet sich in Neuhauser Seitenstraßen. Bei seiner Festnahme muss er sich erstmal übergeben - und gesteht seinen Drogenkonsum.

Ein unter Drogen stehender Mann hat sich in der Nacht von Freitag auf Samstag eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Als Polizeibeamte ihn auf der A 96 in Fahrtrichtung München kontrollieren wollten, ignorierte der 33 Jahre alte Mann kurz nach Mitternacht die Haltesignale und stieg in seinem Kleinwagen aufs Gaspedal.

Laut Polizei raste er "vollkommen rücksichtslos" bis zum Autobahnende, bog auf den Mittleren Ring ab und fuhr in den Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg. Dort versuchte er seine Verfolger von der Polizei abzuschütteln, in dem er mit hohem Tempo durch kleine Seitenstraßen fuhr. Als ihn mehrere Streifen im Viertel stellen wollten, floh er zu Fuß weiter.

In einem Innenhof in der Artilleriestraße holten ihn die Beamten schließlich ein, warfen den sich wehrenden Mann zu Boden und fesselten ihn. Danach übergab er sich laut Polizei erst mal und gestand schließlich, Kokain und Marihuana konsumiert zu haben. Gegen ihn laufen nun mehrere Verfahren, er befindet sich aber auf freiem Fuß.

Zur SZ-Startseite
Der neue Leiter der Münchner Mordkomission

Polizei in München
:"Die Akten werden nie geschlossen, bis wir den Täter haben"

Stephan Beer ist neuer Chef der Münchner Mordkommission. Die Aufklärungsquote liegt hier bei fast hundert Prozent - aber ein Fall ist immer noch ungeklärt.

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB