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Großeinsatz in Freimann:162 Anzeigen: Münchner Polizei stoppt Party von "Autoposern"

Auf einem Parkplatz in Freimann trafen sich die jungen Männer, die mit ihren aufgemotzten Autos aus ganz Bayern anreisten. Ein 18-Jähriger soll zu der Party aufgerufen haben.

In einer Großaktion gegen die Szene der sogenannten "Autoposer" hat die Polizei am Wochenende insgesamt 162 Personen und 100 Fahrzeuge kontrolliert. Alle 162 seien wegen der Teilnahme an einer Veranstaltung im Sinne der Bayerischen Infektionsschutzverordnung angezeigt worden, teilte die Polizei am Montag mit. Die Verordnung sieht für solche Verstöße ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro vor.

Die mehrheitlich jungen Männer waren mit ihren teils stark aufgemotzten Autos aus ganz Bayern angereist, um sich auf dem Parkplatz vor dem V-Markt in der Maria-Probst-Straße in Freimann zu treffen. Zu dem Treffen soll ein 18-Jähriger mobilisiert haben, der allerdings nicht selbst mit dem eigenen Auto anreisen konnte: Am vergangenen Mittwoch hatte ihn die Polizei in einer Nacht drei Mal hintereinander mit überhöhter Geschwindigkeit angehalten.

In einem Fall fuhr er mit 160 Stundenkilometern auf dem Mittleren Ring. Die Staatsanwaltschaft ordnete daher eine Sicherstellung seines Führerscheins an. Auch an diesem Wochenende waren einige der Autoposer zu schnell unterwegs.

© SZ vom 24.11.2020 / anh/van/mmo
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