Ungewöhnlicher EinsatzAggressiver Hund lässt Familie nicht mehr aus dem Hotelzimmer

Um einen Hund zu beruhigen, musste eine Polizeistreife mit Hundeführer ausrücken.
Um einen Hund zu beruhigen, musste eine Polizeistreife mit Hundeführer ausrücken. Carsten Rehder/dpa

Die Polizei muss anrücken, um das Tier zu bändigen und die Besitzer zu befreien. Auslöser für das Verhalten des Hundes: Erbrochenes.

Ein aggressiver Familienhund hat am Samstagabend einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz ausgelöst. In einem Hotelzimmer an der Maximilianstraße in der Münchner Altstadt hat sich der Mischling aus Schäferhund und Labrador laut Polizei erbrochen und sich dann „aufgrund einer offensiven Ressourcenverteidigung“ aggressiv gegen die dreiköpfige Familie, der er gehöre, verhalten.

Ein solches Verhalten kommt laut einer Polizeisprecherin bisweilen bei Hunden vor, wenn sie Futter, Spielzeug oder auch Kot und Erbrochenes verteidigen wollen. Da sich das Tier im Hotelzimmer vor der Türe befunden habe, habe die Familie den Raum nicht verlassen können. Der 35-jährige Vater habe daraufhin gegen 23.30 Uhr die Polizei alarmiert. Ein Hundeführer habe dem Mischling einen Maulkorb angelegt, an die Leine genommen und in ein Tierheim gebracht. Verletzt worden sei niemand.

© SZ/beka - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Schlafforschung
:„Nach 14 Uhr sollten die allermeisten keinen Kaffee mehr trinken“

Wie geht gutes Schlafen? Sportmediziner Lutz Graumann, der auch mit Fußballprofis oder Kampfpiloten arbeitet, über den Sinn heißer Duschen, wie man seine ideale Schlafdauer findet und den wichtigsten Aspekt guter Erholung.

SZ PlusVon Philipp Crone

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: