PolizeiVersuchtes Tötungsdelikt im Domagkpark: Tatverdächtiger festgenommen

Die Münchner Polizei hatte im Domagkparkt zuletzt mehrere Einsätze.
Die Münchner Polizei hatte im Domagkparkt zuletzt mehrere Einsätze.
Peter Kneffel/dpa

Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei verfeindeten Gruppen waren zwei Männer schwer verletzt worden. Nun hat eine Spezialeinheit den mutmaßlichen Täter geschnappt.

Von Stephan Handel

SZ bei Google bevorzugen

Im Fall des versuchten Tötungsdelikts im Domagkpark in Schwabing-Freimann hat die Polizei am Donnerstagabend einen Verdächtigen festgenommen. Es handelt sich um einen 27-jährigen Mann mit Wohnsitz in München. Festgenommen wurde er gegen 20 Uhr im Landkreis Starnberg auf offener Straße von zahlreichen Kräften der Spezialeinheiten. Nähere Angaben machte das Polizeipräsidium dazu nicht.

Am Abend des 19. August war es in der Max-Bill-Straße im Domagkpark zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei schon länger verfeindeten Gruppen gekommen, an der etwa 30 Personen beteiligt waren. Dabei wurde zwei 19-jährige Männer, beide Mitglieder der gleichen Gruppe, durch Schnittwunden schwer verletzt. Beide kamen ins Krankenhaus, Lebensgefahr besteht nicht. Am Ort der Auseinandersetzung wurde eine Machete gefunden, die als Tatwaffe in Betracht kommt.

SZ Good News
:Gute Nachrichten aus München – jetzt auf Whatsapp abonnieren

Mehr positive Neuigkeiten im Alltag: Die Süddeutsche Zeitung verbreitet jeden Tag auf Whatsapp ausschließlich schöne und heitere Nachrichten aus München und der Region. So können Sie ihn abonnieren.

Mittwochfrüh hatte die Polizei zwei Wohnungen in der Max-Bill-Straße durchsucht. Dabei gab ein Beamter zwei Warnschüsse ab, weil einer der Bewohner mit einer Schreckschusspistole auf die Polizisten schoss. Er wurde festgenommen, ebenso wie ein weiterer Mann. Beide wurden nach den Vernehmungen wieder entlassen. Ob und wie die beiden Personen mit dem nun Festgenommenen in Zusammenhang stehen, wollte die Polizei nicht sagen.

Der Verdächtige wurde am Freitag einem Ermittlungsrichter  vorgeführt. Dieser bestätigte den Haftbefehl, der Mann sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Gewalt gegen Frauen
:Wenn Frauen bei Ämtern nur eine Nummer sind

Fast 400 Frauen und Mädchen in Deutschland erleben jeden Tag Gewalt. Wenn sie es schaffen, zu flüchten und im Frauenhaus unterzukommen, ist längst noch nicht das Schwierigste geschafft. Die bürokratischen Hürden auf dem Weg in ein neues Leben sind hoch. Ein Fall aus München.

SZ PlusVon Kathrin Aldenhoff

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: