bedeckt München

Polizei und Corona:"Wenn die Leute alkoholisiert sind, werden sie distanzlos"

Massenansturm auf Nymphenburger Kanal

Nicht immer können Polizisten den Abstand zu anderen Personen so einhalten wie hier.

(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Muss die Polizei eingreifen, ist es oft schwer, Abstand zu halten. Wie gehen Beamte mit dem Ansteckungsrisiko um? Polizeioberkommissarin Stefanie Tschyschewsky im Gespräch.

Interview von Julian Hans

Knapp 200 Beamte des Polizeipräsidiums München sind seit Beginn der Pandemie an Covid-19 erkrankt. Nach einem Dienstunfall haben Beamte in Bayern Anspruch auf Ausgleichszahlungen und ein Ruhegeld vom Staat. Bei Corona-Infektionen will das zuständige Landesamt für Finanzen aber nicht zahlen. Die Gewerkschaften wollen mit einer Musterklage dagegen vorgehen. Polizeioberkommissarin Stefanie Tschyschewsky, stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei in München, sagt weshalb.

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