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München:Pinakothek erwirbt Werke von Astrid Klein

Die Pinakothek der Moderne hat mit Hilfe einer Stiftung fünf Werke der zeitgenössischen Künstlerin Astrid Klein erworben. Klein, deren konzeptuelle Herangehensweise in enger Verbindung mit amerikanischen Zeitgenossen wie John Baldessari, Jenny Holzer, Barbara Kruger oder Richard Price stehe, wie es laut Ankündigung heißt, ist 1951 in Köln geboren und zählt zu den wichtigen deutschen Nachkriegs- und Gegenwartskünstlern. Zentraler Aspekt ihres Gesamtwerks ist die Auseinandersetzung mit dem politischen Klima im Nachkriegsdeutschland und in der westlichen Welt. Zwei Werke der Künstlerin sind schon Teil der Sammlung, vier der fünf Neuerwerbungen knüpfen dabei an eine bereits vorhandene Fotoarbeit von 1979 an. Hinzu kommt die wandfüllende Arbeit "Endzeitgefühle II" von 1982. Astrid Klein, die in ihrer Heimatstadt Köln studierte, hat seit 1993 eine Professur an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig inne. Die Pinakothek der Moderne zeigt ihre Werke in einer Ausstellung von 21. Juli bis 17. Januar 2021.

© SZ vom 14.07.2020 / sz

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