Auch wenn die Ouvertüre mit dem „Venusberg-Bacchanal“ aus Richard Wagners Oper „Tannhäuser“ ein echtes Orchestervirtuosenstück ist, mag sich mancher gefragt haben, ob es wirklich nötig sei, vor den äußeren und inneren Dimensionen von Anton Bruckners 7. Symphonie noch etwas anderes zu bringen. Was immer es auch sein mag, es passt zu Bruckners Musik nichts anderes, sie ist und bleibt ein Solitär, ein Monolith ihrer selbst. Orchester, Dirigent und Publikum sind tatsächlich weidlich mit den Ausmaßen dieser musikalischen Großlandschaften beschäftigt, bis an die Grenzen ihrer Wahrnehmungskraft.
Die Münchner Philharmoniker im KonzertEin Dirigent frei von Gewalt
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Andris Nelsons und die Münchner Philharmoniker mit Bruckners 7. Symphonie in der Isarphilharmonie.
Kritik von Harald Eggebrecht, München

Münchner Philharmoniker:Star-Dirigent Klaus Mäkelä entfesselt den Irrsinn in der Isarphilharmonie
Der 28-Jährige zeigt mit Charme und stupendem Können bei den Münchner Philharmonikern, warum ihn derzeit alle Orchester haben wollen. Nur einmal wird die Riesenbesetzung zu groß für das Haus.
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