Pflegenotstand in München:Abschiebe-Drama um Pflege-Azubi

Pflegenotstand in München: Der Dienstplan im Pflegeunternehmen Münchenstift, hier in der Rümannstraße, ist übervoll. Viel Arbeit für oft zu wenig Personal.

Der Dienstplan im Pflegeunternehmen Münchenstift, hier in der Rümannstraße, ist übervoll. Viel Arbeit für oft zu wenig Personal.

(Foto: Catherina Hess)

Ein 26-jähriger Auszubildender des Pflegeunternehmens Münchenstift wird am Freitag verhaftet. Er soll in die Demokratische Republik Kongo zurückgebracht werden. Wenige Stunden vor dem angesetzten Flug lenkt das Innenministerium ein.

Von Thomas Balbierer und Ekaterina Kel

Ein Tag voller Bangen und Zittern: Der Pflegefachhelfer in Ausbildung beim Münchenstift, Daniel M., darf nun doch in Deutschland bleiben. In der Nacht von Montag auf Dienstag sollte der 26 Jahre alte Kongolese nach dem Willen der zuständigen Ausländerbehörde in Neuburg-Schrobenhausen in sein Heimatland abgeschoben werden. Seit Freitag saß er in einer Abschiebehaftanstalt in Hof. Am Montagabend schaltete sich dann das bayerische Innenministerium ein und stoppte kurzfristig die Abschiebung.

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