Umstrittenes russisches Lied von Literaturhaus abgelehntStreit um Kunstfreiheit in Münchens Kulturszene

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In einem Essaybuch hat Petra Morsbach sich vor einigen Jahren mit Machtmissbrauch und Widerstand beschäftigt, jetzt nimmt sie einen aktuellen Vorgang in den Fokus.
In einem Essaybuch hat Petra Morsbach sich vor einigen Jahren mit Machtmissbrauch und Widerstand beschäftigt, jetzt nimmt sie einen aktuellen Vorgang in den Fokus. Susanne Geier

Die Schriftstellerin Petra Morsbach empört sich, dass beim Literaturfest ein umstrittenes Lied nicht vorgetragen werden durfte. Cancelt das Literaturhaus die Kunst? Erstickt die Bayerische Akademie der Schönen Künste die Debatte? Und was sagt der betroffene Sänger Vladimir Korneev?

Von Jutta Czeguhn, Sabine Reithmaier und Antje Weber

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Wann ist die Kunstfreiheit in Gefahr? Seit Jahren schlagen immer wieder die Wogen hoch, wenn es um Fälle vermeintlicher oder tatsächlicher Zensur geht. Auch in München gibt es bisweilen Diskussionsstoff, zuletzt zum Beispiel aus Anlass der Absage einer Reihe der Villa Stuck ausgerechnet zum Thema „Boykott, Zensur und Protest“. Was Kulturinstitutionen tun oder nicht tun, steht unter genauer Beobachtung, wie derzeit auch ein Fall im Kontext des Nahostkonflikts an den Kammerspielen zeigt.

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Kulturinstitutionen und der Nahost-Konflikt
:Ein kurzes Sorry

An den Münchner Kammerspielen zeigt eine Sängerin ein Bild, das antisemitisch gelesen wird. Das Theater entschuldigt sich im Netz – und entfernt das Statement wieder. Was das über das Dilemma von Kultureinrichtungen in Bezug auf den Nahostkonflikt erzählt.

SZ PlusVon Christiane Lutz und Anna Steinbauer

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