Nachverdichtung im Perlacher Forst:Der Bund will 1000 neue Wohnungen in München bauen

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Viele Grünflächen gibt es in der Siedlung, die in den 1950-er Jahren für amerikanische Soldaten gebaut wurden (Archivbild). (Foto: Alessandra Schellnegger)

Die bundeseigene Immobilienagentur Bima will den Wohnraum in der weitläufigen „Ami-Siedlung“ fast verdoppeln. Doch im Stadtrat gibt es Kritik an dem aktuellen Plan – und an der Kommunikation mit der Bima.

Von Sebastian Krass

Von 1200 Wohnungen auf etwa 2200 Wohnungen: Die Siedlung am Perlacher Forst, auch bekannt als „Ami-Siedlung“, steht vor einer groß angelegten Nachverdichtung. Der Bund als Eigentümer der Flächen will auf dem Areal neuen Wohnraum mit günstigen Mieten für seine Mitarbeiter schaffen. Mit einem sogenannten Aufstellungsbeschluss hat der Planungsausschuss des Stadtrats in dieser Woche das Genehmigungsverfahren gestartet. Dieses wird mehrere Jahre dauern, erst danach können Bauarbeiten beginnen.

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