Münchner BrauereiPaulaner bringt sein Spezi nach Österreich

Bereits vergangenes Jahr holte sich Paulaner die Erlaubnis, Spezi in mehrere europäische Länder wie Italien und Frankreich exportieren zu dürfen. Nun kommt auch das Nachbarland Österreich dazu.
Bereits vergangenes Jahr holte sich Paulaner die Erlaubnis, Spezi in mehrere europäische Länder wie Italien und Frankreich exportieren zu dürfen. Nun kommt auch das Nachbarland Österreich dazu.
Lennart Preiss/dpa

Was wo Spezi heißen darf oder doch nur Cola-Mix ist eine komplizierte Sache. Nach mehreren anderen europäischen Ländern darf Paulaner sein Getränk nun auch im südöstlichen Nachbarland verkaufen.

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Paulaner bringt sein Spezi nach Österreich. Von 2027 an werde das Cola-Mix-Getränk dort angeboten, teilt die Münchner Brauerei mit. Möglich macht das eine Lizenzvereinbarung – denn was wo Spezi heißen darf, ist eine komplizierte Sache.

In Deutschland hat zwar die Augsburger Brauerei Riegele seit den 1950er-Jahren die Namensrechte für Spezi, Paulaner darf sie aber seit einer Einigung in den 70er-Jahren nutzen und ist inzwischen größter Anbieter im Heimatmarkt. Zudem hat sich Paulaner bereits vergangenes Jahr von Riegele die Erlaubnis geholt, in der Schweiz, Spanien, Italien, Frankreich und Polen Spezi anzubieten.

In Österreich liegen die Namensrechte für Spezi allerdings bei Almdudler. Doch auch mit diesem Unternehmen hat sich Paulaner nun geeinigt. „Der österreichische Markt passt hervorragend zu unserer Marke, und wir sind überzeugt, dass wir dort viele neue Fans gewinnen werden“, sagt Paulaner-Chef Jörg Biebernick.

Paulaner macht rund ein Drittel seines Absatzes nicht mit Bier, sondern mit Erfrischungsgetränken. Bei der Vorlage seiner Zahlen für 2025 sagte Biebernick, dass die Nachfrage am Markt sich ständig verändere. Immer mehr Konsumenten suchten nach alkoholfreien Alternativen. Die Erfrischungsgetränke seien daher ein „strategisch besonders wichtiges Wachstumsfeld“.

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