München Passende Nachverdichtung

Die ehemalige Produktionshalle der Firma Deckel.

(Foto: Catherina Hess)

Bezirksausschuss befürwortet neue Pläne für das Deckel-Gelände

Die Umgestaltung des Areals rund um die Maschinenbaufirma Deckel in Obersendling wird noch gravierender ausfallen als bisher bekannt gewesen ist. Neben der Revitalisierung der ehemaligen Produktionshalle zu kleingewerblichen, kulturellen und sozialen Zwecken sowie einer massiven Wohnbebauung in Randbereichen ist nun obendrein beantragt, an der Plinganserstraße 134 ein kleineres Gebäude abzureißen und durch ein sechs- bis siebengeschossiges Bürogebäude zu ersetzen. Zudem würde eine Tiefgarage mit 120 Stellplätzen errichtet. Der geplante Neubau erstreckt sich zwischen der Sana-Klinik und der Deckel-Halle.

Der Bezirksausschuss Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln hat bereits signalisiert, keine Einwände gegen das Vorhaben vorzubringen. Zwar handle es sich um eine "erhebliche Nachverdichtung", diese decke sich jedoch mit der Zielsetzung einer Mischnutzung aus Wohnen und Gewerbe im Karree zwischen Boschetsrieder Straße, Steinerstraße, Plinganserstraße und Tölzer Straße. Der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung hat unlängst die Aufstellung eines Bebauungsplans für diesen Bereich angekündigt. Wobei die denkmalgeschützte ehemalige Deckel-Produktionshalle durch eine offenere Gestaltung ihres Außenbereichs optisch und funktional aufgewertet werden soll. Fußgänger und Radler sollen das Gelände künftig besser durchqueren können.