Alkoholverbot nach 22 Uhr in MünchenNachtleben oder Nachtruhe? Was ist wichtiger?

Lesezeit: 4 Min.

Gespräche, Gelächter, Gläserklirren an den Tischen im abendlichen Uni-Viertel – hier in der Bar „James T. Hunt“.
Gespräche, Gelächter, Gläserklirren an den Tischen im abendlichen Uni-Viertel – hier in der Bar „James T. Hunt“. Johannes Simon

Weil sich Nachbarn im Uni-Viertel über Lärm beschweren, dürfen Kioske nach 22 Uhr keinen Alkohol mehr verkaufen. Eine Annäherung an die schwierige Frage, wie viel Trubel die Menschen dort aushalten müssen.

Von Philipp Crone

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Was für einen Unterschied ein paar Meter ausmachen können. Der Bürgersteig vor dem Kiosk an der Schellingstraße 36 ist an diesem Abend neonröhrengrell erleuchtet, drinnen stehen Kunden an, draußen wacht ein Mitarbeiter darüber, dass niemand vor dem Laden sein Getränk konsumiert oder Müll liegen lässt. Es ist 21.51 Uhr und mit jedem Schritt in Richtung Türkenstraße wird das Summen lauter. Das Nachtsummen im Ausgehviertel einer Großstadt.

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München wäre gerne eine Metropole, doch wenn es dunkel wird, ist weniger los als in manchem Dorf, so zumindest klagen viele. Die Frage, wie laut das Nachtleben sein darf, bewegt die Stadt schon lange.

SZ PlusVon Astrid Becker und Stephan Handel

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