Palliativpflege:"Die meisten Menschen hier sterben wirklich friedlich"

Palliativpflege: Sara Loy (links) und Michaela Bayer kennen sich seit der Ausbildung. Sie sind mittlerweile nicht nur Kolleginnen, sondern auch Freundinnen geworden. "Wir fangen uns gegenseitig auf und unterstützen uns", sagt Michaela.

Sara Loy (links) und Michaela Bayer kennen sich seit der Ausbildung. Sie sind mittlerweile nicht nur Kolleginnen, sondern auch Freundinnen geworden. "Wir fangen uns gegenseitig auf und unterstützen uns", sagt Michaela.

(Foto: Robert Haas)

Während für die meisten jungen Menschen der Tod weit weg erscheint, sind Michaela Bayer und Sara Loy täglich von ihm umgeben. Sie arbeiten auf der Palliativstation im Klinikum Großhadern. Mit ihrem Instagram-Kanal wollen sie das Thema in der Gesellschaft enttabuisieren.

Von Clara Löffler

Ein wenig müde sieht Sara Loy aus, auch wenn sie es abstreitet. Gerade hat die 28-Jährige eine Nachtschicht hinter sich gebracht, zwischen 22.30 Uhr und 7 Uhr Patienten betreut. Es war eine ruhige Nacht. Keiner ihrer Patienten ist gestorben. Ob das heute auch so sein wird, weiß sie nicht, denn der Tod steht in ihrem Beruf auf der Tagesordnung. Zusammen mit Michaela Bayer, 27, arbeitet sie seit fünf Jahren als Pflegefachkraft auf Station L 23 des Klinikums Großhadern. L 23, das ist die Palliativstation - für viele die letzte Station ihres Lebens. Die Patienten, die hier liegen, können nicht geheilt werden. Für Sara und Michaela gibt es keinen erfüllenderen Beruf. Und sie haben sich selbst eine Aufgabe gestellt. Sie wollen die Arbeit mit dem Tod enttabuisieren. Mit einem Kanal auf Instagram.

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