Was passiert mit den Hunderten geförderten Wohnungen im geplanten Quartier an der Paketposthalle, wenn die Stadt kein Geld für die Förderung hat? Kann der Investor dann seine sozialen Bindungen abschütteln noch mehr Wohnungen auf dem freien Markt verwerten? Diese Fragen treiben die Stadtpolitik um, seit im Frühjahr bekannt wurde, dass die Fördertöpfe für Sozialwohnungen wegen großer Nachfrage im ganzen Freistaat leer sind. Nun fordert die Stadtrats-SPD, dass der Investor notfalls Wohnungen an die Stadt übertragen müsste, um den sozialen Aspekt des Bauprojekts zu sichern.
Neubauprojekt an der PaketposthalleHochhaus-Investor soll Wohnungen an die Stadt abtreten
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Entstehen an der Paketposthalle noch mehr Luxuswohnungen, wenn Fördergelder für bezahlbaren Wohnraum fehlen? Um das zu vermeiden, bringt die SPD kurz vor einem historischen Stadtratsbeschluss ein neues Modell ins Spiel. Doch würde sich der Investor darauf einlassen?
Von Sebastian Krass
