Die Wiener bereiten sich gerade auf den ersten Opernball seit Langem ohne den im vergangenen Jahr gestorbenen Richard „Mörtel“ Lugner vor und fragen sich, welche Prominenz nun dem großen Staatsgewalze die Ehre geben wird. Die Münchner rätseln derweil, was es mit den Plänen für einen Opernball im Gärtnerplatztheater auf sich hat, den Bayerns Kunstminister Markus Blume (CSU) als „neuen kulturellen Glanzpunkt“ für das Jahr 2026 in Aussicht gestellt hat.
Etwas vorschnell, wie nun die Nachfrage im Haus von Intendant Josef E. Köpplinger ergab: Es läge da eine „Unschärfe in der Kommunikation seitens des Ministeriums“, heißt es. Der Münchner Opernball sei erst für die Saison 2026/2027 angedacht, wohl im Frühjahr, allerdings nicht zur Faschingszeit. Alle Planungen dafür seien also in einem „sehr frühen Stadium“, Änderungen möglich. Das Blume-Ministerium wiederum verweist auf Nachfrage auf frühere Aussagen Köpplingers. Weshalb man von 2026 ausgegangen sei. Alles noch im Fluss also mit dem Münchner Opernball.

