Nirgends Lachs-Canapés und Waldorfsalat, stattdessen Grillwurst und Bier aus dem Plastikbecher im BMW Park, wo sonst die Basketabteilung des FC Bayern München ihre Heimspiele austrägt. Nur dass drinnen an den Stadionbanden das Logo der Bayerischen Staatsoper prangt, neben dem von BMW, die nicht nur Basketball, sondern schon lange auch „Oper für alle“ sponsern, gemeinsam mit der HypoVereinsbank. Mehr als 6000 Eintrittskarten hat die Staatsoper kostenlos ausgegeben, genug, um die Ränge ringsum bis oben zu füllen.
Bayerische Staatsoper„Oper für alle“ geht im BMW Park ins Gigaformat
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Wo sonst der FC Bayern Basketball spielt, singt Jonathan Tetelman mit Chor und Orchester. Dazu gibt es Nachos statt Canapés, doch die massentaugliche Show kriegt die Staatsoper hinten und vorne nicht gebacken.
Kritik von Michael Stallknecht

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