MünchenRadler dürfen wieder über Brücken im Olympiapark fahren

Noch sind die Brückengeländer im Olympiapark zehn Zentimeter zu niedrig, um offiziell Sicherheit für Radfahrer zu garantieren. Doch für den Moment geht es auch so, wie schon viele Jahre lang.
Noch sind die Brückengeländer im Olympiapark zehn Zentimeter zu niedrig, um offiziell Sicherheit für Radfahrer zu garantieren. Doch für den Moment geht es auch so, wie schon viele Jahre lang. Robert Haas

Wegen eines schon lang existierenden Sicherheitsmangels durften Radfahrer plötzlich nicht mehr über die fünf Brücken im Olympiapark fahren. Doch nun wurden die Überwege wieder freigegeben.

SZ bei Google bevorzugen

Die fünf für den Radverkehr gesperrten Brücken im Olympiapark dürfen wieder befahren werden. Dies haben die Stadtwerke München (SWM) am Montag mitgeteilt. Die SWM, die für die Verkehrssicherung im denkmalgeschützten Olympiapark verantwortlich sind, hatten im März festgestellt, dass die Geländer an den Rändern der Überführungen zu niedrig sind und kurzerhand Schilder aufgestellt, die einen reinen Fußweg markierten. Man habe dabei nach dem Prinzip „Safety first“ gehandelt, teilt ein SWM-Sprecher mit.

Nun habe eine erneute Überprüfung ergeben, dass die Brücken doch wieder kurzfristig für Radler freigegeben werden dürfen, dies sei inzwischen geschehen. Betroffen war unter anderem auch die Olympiasee-Brücke, über die eine offizielle städtische Fahrradroute Richtung Stadtnorden führt.

Die Mindesthöhe der Geländer für Fahrradbrücken liegt seit dem Jahr 2003 bei 130 Zentimeter. Die Geländer im Olympiapark sind hingegen nur knapp 120 Zentimeter hoch. Um sie zu erhöhen, bedürfe es der Genehmigung der Denkmalschutzbehörden, teilten die SWM damals mit. Bei den nächsten Wartungsarbeiten werde man die Höhe der Geländer in Abstimmung mit den zuständigen Behörden zur „zusätzlichen Absturzsicherung für Fahrradfahrende“ entsprechend anpassen, so der SWM-Sprecher.

© SZ/schub - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Innenstadt
:Der Bayerische Rundfunk und sein 250-Millionen-Euro-Problem

Der Sender will sein markantes Hochhaus sanieren und dafür den sogenannten Studiobau verkaufen. Klappt das trotz des Denkmalschutzes?

SZ PlusVon Sebastian Krass

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: