Aufarbeitung des Olympia-AttentatsHistoriker finden Teil des zerstörten Hubschraubers

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Gescheiterte Geiselbefreiung: Nach der Explosion einer Handgranate brannte einer der zwei Hubschrauber des Bundesgrenzschutzes völlig aus.
Gescheiterte Geiselbefreiung: Nach der Explosion einer Handgranate brannte einer der zwei Hubschrauber des Bundesgrenzschutzes völlig aus. Heinz Gebhardt

Zwölf Menschen kamen beim Olympia-Attentat 1972 ums Leben, doch viele Fragen zum Ablauf des Anschlags und den Hintergründen sind noch immer offen. Eine Kommission von Wissenschaftlern versucht, Antworten zu finden – und stößt dabei nicht nur auf unbekannte Akten.

Von Roman Deininger und Uwe Ritzer

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Wenn eine Historikerkommission einen Fund macht, dann handelt es sich dabei in der Regel um ein Dokument, eine Akte, ein paar Blatt Papier, die in irgendeinem Kellerarchiv schlummern. Die Historikerkommission, die das Münchner Olympia-Attentat untersucht, ist nun auf etwas anderes gestoßen, ein Fundstück der außergewöhnlichen Art. Nicht aus Papier, sondern aus massivem Blech: ein Wrackteil von einem der beiden Hubschrauber, in denen in der Nacht vom 5. auf den 6. September 1972 am Flughafen Fürstenfeldbruck neun israelische Geiseln von palästinensischen Terroristen ermordet wurden.

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Olympia-Attentat in München 1972
:Der zwölfte Mann

Beim Olympia-Attentat 1972 starben in München elf Israelis – und der deutsche Polizist Anton Fliegerbauer. Ein halbes Jahrhundert lang hat seine Familie nicht öffentlich darüber gesprochen. Jetzt redet sein Sohn, und das aus gutem Grund.

SZ PlusVon Roman Deininger, Uwe Ritzer (Text) und Leonhard Simon (Fotos)

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