Eva Habermann hat es verstanden, das Prinzip Charity, wie zuvor auch Oliver Pocher. Der formuliert das gewohnt, sagen wir mal, kernig: „Nicht nur für umsonst essen, sondern auch was spenden. Sind ja genug Leute da, die Kohle haben.“ Tja, sollte man meinen. Die Versteigerung wird dann am Samstagabend aber über weite Teile so schleppend verlaufen, dass Martin Krug, der Organisator des Abends, mehrmals selbst die Hand hebt und am Ende für 1000 Euro zwei Hotel-Übernachtungen mit Frühstück auf Mallorca ersteigert. „Ihr guckt alle so, als ob ihr kein Geld hättet“, sagt er irgendwann mal, und die Sitznachbarin raunt: „Die Promis bieten überhaupt nicht.“ Traurig, aber wahr. Wohltuend dagegen wie gesagt Habermann, die wild entschlossen 1500 Euro für ein von Manuel Neuer signiertes Trikot in ihren Besitz bringt, um sofort wieder dessen Veräußerung bekannt zu geben: „Das werde ich selbstverständlich einem Kind schenken! Diesen Moment lasse ich mir doch nicht entgehen.“
Charity-TennisturnierMit Oliver Pocher als Vorbild
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Beim Film-Tennis-Cup wird für Kinder gespendet, es gibt aber nicht nur einen veritablen Promi-Auflauf inklusive Glamour-Prinz, sondern auch eine charmante Liebeserklärung.
Von Thomas Becker
