Prozess am Amtsgericht MünchenVergewaltigung im Wiesnzelt – Täter kommt mit Bewährung davon

Lesezeit: 3 Min.

In das Armbrustschützenzelt, in dem der Übergriff auf sie geschah, will Mia R. nicht mehr gehen.
In das Armbrustschützenzelt, in dem der Übergriff auf sie geschah, will Mia R. nicht mehr gehen.
Leonhard Simon

Mit zwei Promille Alkohol greift ein 42-Jähriger einer jungen Frau beim Oktoberfest unter den Rock – und klatscht dann mit einem Freund ab. „Ich bin kein schlechter Mann“, sagt er vor Gericht. Warum muss er nicht ins Gefängnis?

Von Susi Wimmer

SZ bei Google bevorzugen

„Mal wieder die Wiesn“, schnaubt Michael Adams. Bezüglich sexueller Übergriffe sei das für so manchen ein Mikrokosmos, in dem Mann sich alles erlauben könne. „Anschließend klatscht man sich noch ab und sagt: passt scho’“. So geschehen am 6. Oktober letztes Jahr. Da griff Dimitar S. im Armbrustschützenzelt einer jungen Frau unter den Rock und missbrauchte sie – vor allen Leuten. Anschließend feierte der 42-Jährige den Übergriff mit einem „High five“ an seinen Freund. Vor dem Amtsgericht München ist der Täter am Donnerstag wegen Vergewaltigung verurteilt worden – er kommt mit einer Bewährungsstrafe davon.

Zur SZ-Startseite

Amtsgericht München
:Griff an den Po: Wiesnbesucher muss 3000 Euro zahlen

Ein 54-Jähriger steht vor Gericht, weil er einer jungen Frau im Schützen-Festzelt ans Gesäß gefasst haben soll. Der Mann beteuert seine Unschuld, doch die Richterin glaubt ihm nicht.

Von Susi Wimmer

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: