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OEZ:Großeinsatz wegen verschwundener Waffe

Ausgerechnet im OEZ, dem Ort, an dem ein 18-Jähriger am 22. Juli 2016 neun Menschen erschoss und fünf weitere verletzte, hat ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma am Mittwochvormittag seine Dienstpistole versehentlich liegengelassen. Seine Gedankenlosigkeit sei dem 28-Jährigen schon wenige Minuten später aufgefallen, teilte das Polizeipräsidium am Donnerstag mit. Als der junge Mann zurück zu der Stelle lief, an der er seine Waffe einfach hatte liegenlassen, war diese jedoch bereits verschwunden. Daraufhin kam es zu einer groß angelegten Suchaktion an der sich mehrere Streifen der Polizei sowie ein Zug einer Einsatzhundertschaft beteiligten. Die aufwendige Suche verlief allerdings erfolglos. Am frühen Nachmittag schließlich meldete sich ein 55-jähriger Mann aus dem Landkreis Freising bei der Polizei. Er gab an, er habe die liegengelassene Dienstpistole bei seinem Besuch des OEZ gesehen und eingesteckt, um sie zu einer Polizeidienststelle zu bringen.

© SZ vom 03.07.2020 / sal

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