Zehn Jahre OEZ-Attentat in MünchenWie konnte diese an sich so entspannte Stadt dermaßen in Panik verfallen?

Lesezeit: 10 Min.

Mit erhobenen Händen: Besucherinnen und Besucher verlassen nach dem Attentat das Olympia-Einkaufszentrum.
Mit erhobenen Händen: Besucherinnen und Besucher verlassen nach dem Attentat das Olympia-Einkaufszentrum. Jörg Koch/Getty Images

Bis heute fragt sich der damalige Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins, warum die Münchner noch Stunden nach dem OEZ-Attentat 71 Phantom-Tatorte meldeten. Ein Gespräch über trügerische Beobachtungen, die Grenzen sozialer Medien und die Lehren aus dem Einsatz.

Interview von Bernd Kastner und Joachim Mölter

SZ bei Google bevorzugen

Am 22. Juli jährt sich der rechtsextrem motivierte Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) zum zehnten Mal: Ein 18-Jähriger erschoss 2016 neun Menschen und später sich selbst. Infolge des Anschlags brachen in München Hysterie und Panik aus. Marcus da Gloria Martins, 53, Rheinländer mit portugiesischen Wurzeln, leitete damals die Pressestelle der Polizei und wurde später viel gelobt für seine besonnene Art der Krisenkommunikation. Heute ist er in leitender Stelle bei der Kriminalpolizei im Münchner Präsidium tätig. Die SZ sprach mit ihm über das damalige Geschehen.

Zur SZ-Startseite

OEZ-Anschlag 2016 in München
:Timeline der Panik

Ein Täter, ein Tatort – und eine Stadt in Angst: Wie aus dem Münchner OEZ-Anschlag ein Attentat mit 67 Zielen wurde. Eine Rekonstruktion.

Von Th. Backes, W. Jaschensky, K. Langhans, H. Munzinger, B. Witzenberger und V. Wormer

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: