Zehn Jahre nach dem OEZ-AnschlagSpäte Einstufung als rechtsextrem – ein „Indiz für die Sorgfalt“ der Polizei?

Lesezeit: 3 Min.

Schmerz, der nicht vergeht: Beim Gedenken an die Opfer des OEZ-Attentats verlangen die Angehörigen Antworten auf offene Fragen – und einen Untersuchungsausschuss.
Schmerz, der nicht vergeht: Beim Gedenken an die Opfer des OEZ-Attentats verlangen die Angehörigen Antworten auf offene Fragen – und einen Untersuchungsausschuss.
Johannes Simon

Zur vehementen Kritik von Angehörigen der OEZ-Opfer schweigen Ministerpräsident Söder und Bayerns Justizminister Eisenreich. Innenressortchef Herrmann verteidigt die Polizeiarbeit als gewissenhaft – und hält einen Untersuchungsausschuss für unnötig.

Von Bernd Kastner und Joachim Mölter

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Sie sind enttäuscht und wütend, und sie äußern ihre Gefühle offen. Angehörige der Menschen, die vor zehn Jahren am und im Olympia-Einkaufszentrum von einem rassistischen Attentäter getötet wurden, haben im Angesicht der versammelten Staats- und Stadtspitze das Agieren von Politik und Behörden nach dem rechtsextremen Anschlag 2016 teils scharf kritisiert.

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SZ PlusInterview von Bernd Kastner und Joachim Mölter

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