Fünf Jahre nach dem OEZ-Anschlag:Radikalisierung im Rudel

OEZ-Anschlag von München: Als der Hass neun Menschen tötete

München, Ende Juli 2016: Nach den rassistisch motivierten Morden legen Menschen vor dem Eingang zum Olympia-Einkaufszentrum an der Hanauer Straße Blumen und Kerzen ab und gedenken der Opfer.

(Foto: Peter Kneffel/dpa)

Die Attentäter von München, Hanau und Halle sind als Einzeltäter aufgetreten - und doch waren sie keine einsamen Wölfe. Wie sich Rechtsextremisten im Internet zusammenfinden und zum Morden anstiften.

Von Martin Bernstein

An diesem Donnerstag jährt sich der rassistische Anschlag am Münchner Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) zum fünften Mal. Am Abend des 22. Juli 2016 ermordete der 18-jährige Münchner David S. neun zumeist junge Menschen, einige von ihnen noch Kinder, die er für muslimische Migranten vom Balkan oder aus der Türkei hielt. Obwohl schon kurz nach der Tat die rechtsextremistische Gesinnung des Massenmörders bekannt war, wurde die Tat noch jahrelang offiziell als unpolitischer Amoklauf eingestuft.

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