Performance im Garten des LenbachhausesSo sexy kann Umweltschutz sein

Lesezeit: 4 Min.

Einvernehmlicher Sex? Die Performance-Künstlerinnen Beth Stephens und Annie Sprinkle (von links) haben den Baum im Garten des Lenbachhaues gefragt, ob sie sich ihm zärtlich nähern dürfen. Er hat ja gesagt. Sagen sie.
Einvernehmlicher Sex? Die Performance-Künstlerinnen Beth Stephens und Annie Sprinkle (von links) haben den Baum im Garten des Lenbachhaues gefragt, ob sie sich ihm zärtlich nähern dürfen. Er hat ja gesagt. Sagen sie. Stephan Rumpf

Die amerikanischen Künstlerinnen Annie Sprinkle und Beth Stephens sind die Prophetinnen des Ökosex. Was es damit auf sich hat und wie ernst es den Aktivistinnen damit ist, zeigen sie im Münchner Museumsgarten.

Von Jutta Czeguhn

SZ bei Google bevorzugen

„Hi, little tree, you are very sexy“, flüstert Annie Sprinkle und legt Erotik in die Stimme. Die Frau mit dem grünen Federhaarschmuck und einer Vergangenheit als Pornostar und Sexworker, beginnt sich an den Baum im Garten des Lenbachhauses zu schmiegen, ihren üppigen Körper am Stamm zu reiben, an der Rinde zu lecken. Dann nimmt auch ihre Partnerin Beth Stephens an der umarmenden Liebkosung teil. Der Baum, sagt sie, habe zu dieser zärtlichen Annäherung sein Okay gegeben.

Zur SZ-Startseite

Chronisches Fatigue Syndrom
:Wenige Minuten Leben am Tag

Selbst kleinste Anstrengungen verursachen bei Laura Kansy sofort Erschöpfung und Schmerzen. Über die Krankheit hat die Münchner Filmstudentin nun einen beeindruckenden Dokumentarfilm gedreht.

SZ PlusVon Anna Steinbauer

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: