„Hi, little tree, you are very sexy“, flüstert Annie Sprinkle und legt Erotik in die Stimme. Die Frau mit dem grünen Federhaarschmuck und einer Vergangenheit als Pornostar und Sexworker, beginnt sich an den Baum im Garten des Lenbachhauses zu schmiegen, ihren üppigen Körper am Stamm zu reiben, an der Rinde zu lecken. Dann nimmt auch ihre Partnerin Beth Stephens an der umarmenden Liebkosung teil. Der Baum, sagt sie, habe zu dieser zärtlichen Annäherung sein Okay gegeben.
Performance im Garten des LenbachhausesSo sexy kann Umweltschutz sein
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Die amerikanischen Künstlerinnen Annie Sprinkle und Beth Stephens sind die Prophetinnen des Ökosex. Was es damit auf sich hat und wie ernst es den Aktivistinnen damit ist, zeigen sie im Münchner Museumsgarten.
Von Jutta Czeguhn
