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München heute:Krebs und Corona / Oberschleißheim ist pleite / Neuer Umgang mit Tauben

Impfung beim Hausarzt in Gräfelfing

Viele Krebspatienten fragen sich, wann sie geimpft werden.

(Foto: Catherina Hess)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Ekaterina Kel

Nach einer Krebsdiagnose stellen sich einem ganz viele Fragen. Werde ich wieder gesund? Wie vertrage ich die Therapie? Wie sage ich es meinen Liebsten? In der Corona-Pandemie kommen leider ganz viele Fragen dazu. Wann werde ich geimpft?, zum Beispiel, steht ganz oben auf der Liste. Es sei zurzeit gleich die zweite Frage seiner Krebspatientinnen und -patienten, sagt Clemens Wendtner.

Der Infektiologe, Hämatologe und Onkologe hat nicht nur die ersten Covid-Patienten des Landes an der München Klinik in Schwabing behandelt, er beschäftigt sich auch mit den Risiken der Virusinfektion Covid-19 auf Krebspatientinnen und -patienten. Im Interview erzählt er von Studien, die ein fast doppelt hohes Risiko für einen tödlichen Ausgang der Krankheit nachweisen, wenn die Patientin oder der Patient Krebs hatte - und rät deshalb allen, die davon betroffen sind, zur Impfung.

Wenn das Immunsystem sowieso geschwächt ist, und der Körper krank, müsse man sich eben möglichst gut schützen. Nebenbei impft er auch schon seine eigenen Krebspatientinnen und -patienten - auch mit Astra Zeneca. Wie er es damit hält, was er Menschen empfiehlt, die ihre Behandlung aufschieben wollen, und welchen Lichtblick er in der Bekämpfung des Virus sieht, können Sie im Interview auch noch nachlesen.

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© SZ.de/fpol
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