Männer in der mittleren Lebensphase sind manchmal erstaunlich wagemutig, was ihr Äußeres angeht. Weil sie auf keinen Fall zu langweilig wirken wollen, kaufen sie sich auffällige Kapuzenjacken, von Künstlern bemalte Sneaker oder monströs überteuerte Designerbrillen. Die randlosen Modelle oder dezenten Varianten aus Leichtmetall lassen sie beim Optiker in Schwabing oder im Gärtnerplatzviertel links liegen. Nein, es muss schon ein Statement sein, eine dickrandige Brille aus Horn, Holz oder natürlich-nachhaltigem Acetat, die dem Männergesicht diese unverwechselbare Struktur verleiht, eine Prise Kühnheit.
Null Acht NeunEin OB-Kandidat, der nicht zu den randlosen Existenzen gehören will
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Der CSU-Bewerber will mit einer blauen Brille die Wahl gewinnen. Aber ob sein Gestell mal so berühmt wird wie das von Karl Valentin und Franz Beckenbauer?
Glosse von Christian Mayer

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