Vom Überraschungskandidaten zum Überraschungssieger: München wird in den kommenden Jahren von einem vergleichsweise jungen Mann gestaltet, der das vor drei Jahren selbst nicht gedacht hätte. Dominik Krause kam als Kandidat der Grünen zum Zug, weil Katrin Habenschaden ihr Amt als Zweite Bürgermeisterin aufgab und zur Deutschen Bahn zog. Aus dem 1b-Kandidaten wurde für die Grünen ein 1a-Glücksfall: Der 35-Jährige ließ sich wunderbar als Antipode präsentieren zum 67-jährigen Amtsinhaber Dieter Reiter von der SPD, den CSU-Ministerpräsident Markus Söder überhaupt erst im Spiel gehalten hatte – indem er die Altersgrenze von 67 Jahren für Oberbürgermeister abschaffte.
MeinungWahlerfolg gegen Dieter ReiterKrauses Erfolg zeigt: Der Wunsch der Münchner nach Veränderung ist groß

Kommentar von René Hofmann
Lesezeit: 2 Min.

Dem grünen Kandidaten gelingt die Überraschung: Dominik Krause verdankt seinen Sieg gegen Dieter Reiter auch den Fehlern des SPD-Routiniers, aber nicht nur.
