Münchner Ordensschwestern müssen ausziehen„Die Frage ist: Gott oder Geld?“

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Die Kirche Zur Heiligen Dreifaltigkeit wurde in den Sechzigerjahren von Architekt Josef Wiedemann entworfen.
Die Kirche Zur Heiligen Dreifaltigkeit wurde in den Sechzigerjahren von Architekt Josef Wiedemann entworfen. (Foto: Stephan Rumpf)

Die Ordensgemeinschaft Congregatio Jesu schließt ihre Niederlassung in Nymphenburg. Die Schwestern müssen in ein  Pflegeheim ziehen. Im Viertel formiert sich Widerstand gegen die Pläne des Ordens.

Von Anna-Maria Salmen

Es ist kühl im Innenraum der Kirche Zur Heiligen Dreifaltigkeit in Nymphenburg, die Sonne schickt erste Strahlen durch die Fenster. Nach dem Gottesdienst räumen zwei Ordensschwestern das Altartuch ab, andere löschen die Kerzen. Es war eine ihrer letzten Andachten in dieser Kirche. Die Schwestern der dort ansässigen Ordensgemeinschaft Congregatio Jesu müssen ihr Gelände in der Maria-Ward-Straße verlassen, sie werden größtenteils in ein Pflegeheim gebracht. Die Kirche bleibt zunächst geschlossen. Es ist unklar, ob und wann sie wieder öffnet.

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