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München heute:SZ-Serie "Urlaub in München" / Erneute Demo gegen Corona-Beschränkungen

Wer bei einer Würm-Wanderung mehr über den Fluss erfährt, hält die Landschaft sauber, hoffen die Würmrangerinnen Ursula Schleibner (rechts) und Rita Demmel.

(Foto: Catherina Hess)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Melanie Staudinger

Eigentlich sind Ferien, so richtige Reisestimmung will aber nicht aufkommen. Die meisten Grenzen sind noch dicht, der Tourismus in Deutschland läuft gerade erst wieder an. Viele Münchner bleiben zu Hause - notgedrungen. Doch das muss nicht zwingend schlecht sein. Wer seinen Urlaub daheim verbringt, kann die Stadt auf eine neue Weise kennenlernen. Man entdeckt Ecken, an denen man sonst achtlos vorbeiläuft. Man sieht Dinge, die im Alltag oft verborgen bleiben.

Die Reporterinnen und Reporter des Münchner Lokalteils haben sich auf die Suche nach genau diesen Attraktionen gemacht und die Menschen, die dort arbeiten, besucht. Sie haben mit dem Betreiber eines Campingplatzes über dessen Geheimtipps gesprochen, seltene Pflanzen im Nymphenburger Schlosspark kennengelernt, nach Jahren mal wieder Minigolf gespielt, den Restauratoren im Verkehrsmuseum an ihrem neuen Arbeitsplatz zugeschaut oder sie sind einen Tag lang bei den Helfern der Wasserwacht geblieben. Mein Kollege Tom Soyer war am Wochenende mit den Würmrangerinnen Ursula Schleibner und Rita Demmel unterwegs. Sie haben ihm eine wunderbare Wanderung entlang der Würm gezeigt, die vor 120 Jahren noch mit zwei Dutzend Badeanstalten gesegnet war.

Zugegeben, das Verkehrsmuseum ist nicht der Louvre und die Würm auch nicht der Gardasee. Aber auch dort ist mehr zu erleben, als man gemeinhin denkt. Probieren Sie es doch einfach mal aus.

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