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München heute:Ein Transrapidchen für den Flughafen / Bezahlbare Wohnung als Sehnsuchtsort

Magnetschwebebahn

Bis zu 150 km/h schnell: Der Baukonzern Max Bögl aus Sengenthal in der Oberpfalz hat ein Magnetschwebebahnsystem entwickelt, das er unter dem Kürzel TSB anpreist. Die Simulation zeigt, wie es auf dem Flughafengelände in München aussehen könnte, falls es dort zum Einsatz kommt.

(Foto: Firmengruppe Bögl)

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Ein bisschen Geschichte: München hat etwa 1,25 Millionen Einwohner. Unter einem sozialen Netzwerk verstehen die meisten noch einen Freundeskreis oder den Sportverein. Und iPhones, Instagram sowie Youtube klingen wie ausgedachte Namen. Es gibt sie allesamt nicht. Willkommen im Jahr 2002. Damals galt der bayerischen Staatsregierung der Transrapid als wegweisendes Objekt. Die Magnetschwebebahn sollte Passagiere mit bis zu 450 Km/h vom Hauptbahnhof zum Flughafen befördern, in wenigen Minuten also. Berühmt, oder eher: berüchtigt ist wohl Edmund Stoibers (CSU) Rede, in der sich der damalige bayerische Ministerpräsident für dieses Projekt mächtig ins Zeug legte - und dabei keine glückliche Figur machte.

Aus dem Transrapid wurde nichts, der Grund: die erwarteten hohen Kosten. 2008 stellte man das Projekt ein. Manche Ideen, so scheint es, sterben aber nicht und die Magnetschwebebahn scheint zu dieser Gruppe zu gehören. Fast auf den Tag genau 18 Jahre nach der Rede Stoibers hat nun Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) Pläne für eine neue Magnetschwebebahn vorgestellt.. Diese soll - im Gegensatz zu den Plänen aus dem Jahr 2002 - allerdings nicht zwischen München und dem Flughafen, sondern nur auf dem Gelände des Flughafens verkehren, wie mein Kollege Andreas Schubert berichtet.

Bis zum Anfang des kommenden Jahres soll eine vom Bundesverkehrsministerium finanzierte Studie vorliegen, die klären soll, ob sich die Schwebebahn tatsächlich realisieren ließe. Bauen will die Bahn die Firma Bögl aus der Oberpfalz, die bereits zu den Unternehmen gehörte, die den Transrapid bauen wollten.

Apropos Transrapid: Der ist Geschichte, Stoibers Rede aus dem Jahr 2002 kann man auf Youtube abrufen - auch wenn die Plattform selbst erst drei Jahre später online ging.

DER TAG IN MÜNCHEN

Mit gekreuzten Äxten und radikaler Gesinnung Frank H., der in Laim festgenommene Unterstützer der rechtsextremen Bürgerwehr "Wodans Erben", war wohl ein hochrangiger Anführer der mutmaßlichen Terrorbande.

Wohnen wird zunehmend zum Überschuldungs- und Armutsrisiko Das Leben in München ist teuer - und immer mehr Leute geraten deshalb in Probleme. Vor allem hohe Mieten "fressen die Einkommen der Mittel- und Oberschicht weg" und "überfordern den Geldbeutel der Menschen".

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