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München heute:Problem mit vollen Wertstoffcontainern / Versuchte Vergewaltigung am Südpark

Wertstoffinseln

Fängt einer an, stellen die anderen ihren Müll auch vor dem Container an. Hier am Johannisplatz.

(Foto: Privat)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Flaschen und Dosen stehen auf dem Boden herum. Daneben illegal abgeladener Müll: Matratzen, Mikrowellen, altes Kinderspielzeug. Und das im angeblich ach so sauberen München?

Normalerweise fallen die Wertstoffcontainer im Stadtbild kaum auf, zumindest solange dort brav alles eingeschmissen wird. Doch München hat neuerdings ein Problem. In der Altstadt musste zum Beispiel die letzte Entsorgungsstation der Baustelle am Thomas-Wimmer-Ring weichen. Und von Sendling bis nach Schwabing-West sind viele Container so überfüllt, dass die Bewohner ihren Müll auf den Boden stellen. Ein Paradies für Ratten.

In den Bezirksausschüssen ist das Thema bekannt - und die Lösung läge auf der Hand: häufigere Leerungen, neue Standorte. Doch die Flächen sind nicht da, dafür umso mehr Bürokratie: Der Abfallwirtschaftbetrieb München leitet Anträge für neue Container an verschiedene Referate der Stadt weiter. Diese wiederum prüfen, ob der vorgeschlagen Standort ihre Vorgaben erfüllt: Wird die Straßenverkehrsordnung eingehalten? Ist die Grünsatzung beachtet worden? So kann es dauern, bis neue Container genehmigt werden, wenn überhaupt.

Jedes Stadtviertel stolpert dabei über seine ganz eigenen Problemsteine. Welche das sind, hat meine Kollegin Jennifer Sandmeyer recherchiert. Und so viel sei an dieser Stelle schon mal verraten: Eine langfristige Lösung für das Containerproblem ist nicht in Sicht.

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