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München heute:Amateursport-Vereine in der Corona-Krise / Dieser Forscher untersucht, wie Masken wirken

Leichtathletik-EM - Schatten eines Läufers

Licht und Schatten: Viele Athleten sehnen sich seit Wochen zurück nach der Tartanbahn.

(Foto: dpa)

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Von Ralf Tögel

Jetzt steht es fest: Am 16. Mai wird im Freistaat der Ball wieder rollen, vorerst aber nur für die Fußballprofis der Bundesliga und ohne Zuschauer. Immerhin hat die bayerische Staatsregierung nach der virusbedingten Zwangspause erste Lockerungen auch für Breitensportler beschlossen. So dürfe von Montag an wieder kontaktloser Individualsport ausgeübt werden.

Während also unter anderem Golfer und Tennisspieler zu Wochenbeginn die Plätze stürmen dürfen, wobei Ministerpräsident Markus Söder eindringlich an die nach wie vor einzuhaltenden Abstands- und Hygieneregeln erinnerte, bleibt Mannschaftssport davon weiterhin ausgenommen. Fußballplätze, Turnhallen und Trainingsanlagen bleiben also geschlossen, viele Vereine sehen sich angesichts laufender Fixkosten und ausbleibender Einnahmen in ihrer Existenz bedroht.

Während Freistaat und Stadt München mit einem Maßnahmenpaket vor allem finanziell helfen wollen, bleiben die Vereine kreativ und erreichen die Mitglieder mit vielen Aktionen vor allem virtuell. Immerhin: Innenminister Joachim Herrmann (CSU) arbeitet mit dem Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) an Konzepten für baldige Lockerungen auch für Teamsport. Wem das zu langsam geht, der kann aktiv dafür kämpfen, seit Montag sind Demos unter Auflagen wieder erlaubt.

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