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München heute:Airbnb muss Stadt keine Vermieterdaten preisgeben / Angst in Zeiten von Corona

Angelika Erhardt liebt ihren Beruf, weil Psychiater den Menschen ganzheitlich betrachten. "Wir verbringen viel Zeit mit unseren Patienten", sagt sie. Das wünscht sie sich auch für andere Bereiche der Medizin.

(Foto: Stephan Rumpf)

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Die Corona-Pandemie verunsichert die meisten Menschen. Manche empfinden die Beschränkungen des öffentlichen Lebens als Zumutung, sie sehnen sich nach dem prallen Leben. Für andere bedeutet der verordnete Rückzug aber eine Erleichterung. Das stellt auch Angelika Erhardt fest, Leiterin der Ambulanz im Münchner Max-Planck-Institut für Psychiatrie. Sie hält derzeit vor allem Online-Sprechstunden.

Die 46-jährige Ärztin ist Spezialistin für Angsterkrankungen. Und die sind gar nicht so selten. Jeder fünfte leidet einmal in seinem Leben daran, erklärt Erhardt mir im Interview (SZ-Plus). In einer Großstadt wie München kommen bestimmte Ängste besonders häufig vor: Die Furcht vor vollen U-Bahnen oder Kaufhäusern, und die soziale Phobie. Für Betroffene bedeutet es eine Riesenanstrengung, in die Arbeit zu fahren, mit dem Chef zu reden, zu "performen", wie Erhardt sagt. Die haben es im Homeoffice leichter.

Die Psychiaterin liebt ihren Beruf, "weil wir es mit dem ganzen Menschen zu tun haben." Mit seiner familiären Situation, seiner körperlichen Geschichte, seinem Umfeld. Sie verbringt viel Zeit mit ihren Patienten und wünscht sich, dass das Gesundheitssystem der "sprechenden Medizin" mehr Stellenwert einräumt.

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