Politische Bildung in den Schulen: "Wir sind nicht politisch neutral, wir stehen ein für Demokratie"

Politische Bildung in den Schulen: Wie weit dürfen sich Lehrkräfte im Unterricht politisch positionieren?

Wie weit dürfen sich Lehrkräfte im Unterricht politisch positionieren?

(Foto: imago images)

Der Krieg in Gaza, Debatten um "Remigration" und Demos gegen Rechtsextremismus - nicht alle Lehrer wissen, wie sie sich zu diesen Themen positionieren sollen. Was darf eigentlich im Unterricht gesagt werden?

Von Kathrin Aldenhoff

Es sind Situationen, wie sie im Unterricht auftreten könnten: Die Vertreterin einer Partei hatte öffentlich gefordert, notfalls auch Kinder, die aus ihrer Heimat geflohen sind, mit Waffengewalt am Übertritt der Grenze nach Deutschland zu hindern. Die Kinder einer Realschulklasse haben vor Kurzem eine neue Mitschülerin bekommen, die selbst geflohen ist, und fragen nun ihre Lehrerin: Darf die deutsche Polizei das? Waffen auf Kinder richten? Oder, anderes Beispiel: Ein Schüler will wissen, ob das, was der Bundestagsabgeordnete XY gesagt hat, stimmt: Dass Hitler und die Nazis eine Randnotiz in der deutschen Geschichte seien.

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