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Park-and-ride in Neuperlach:Es dauert noch zwei Jahre

Neubau der Park-and-ride-Anlage am U-Bahnhof verzögert sich

Der Bau der Park-and-ride-Anlage am U-Bahnhof Neuperlach Süd verzögert sich voraussichtlich um etwa ein Jahr. Das geht aus einer Mitteilung der Rathaus-Pressestelle hervor. Der Grund dafür ist demnach, dass aus der ersten Ausschreibung für die Vergabe der Bauleistung kein bewertbares Angebot resultierte. Die Stadtwerke München (SWM), die vom Stadtrat mit dem Projekt beauftragt sind, müssen die Bauleistung nun erneut ausschreiben. Erst wenn das erfolgreich geschehen sei, könne der Bau beginnen. Mit einer Eröffnung der Park-and-ride-Anlage sei frühestens im Spätsommer 2022 zu rechnen.

Im Auftrag der Stadt errichten die SWM auf ihrem Grundstück an der Carl-Wery-Straße ein neues Parkhaus mit etwa 770 Stellplätzen. Mit seiner hervorragenden Anbindung sei der S- und U-Bahnhof Neuperlach Süd für zahlreiche Pendler ein wichtiger Umstiegspunkt, um vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel zu wechseln. Der Parkhaus-Neubau ist darüber hinaus Bestandteil des Bebauungsplans, der laut Rathaus-Pressestelle den Rahmen zur Komplettierung des Stadtquartiers südlich des Bahnhofs setzt und zusammen mit dem Ausbau der Carl-Wery-Straße zum Ziel hat, einen ansprechenden Stadteingang von Süden nach München zu schaffen. Die Planung für das neue Parkhaus basiert auf dem Ergebnis eines Architektenwettbewerbs von 2017, den das Büro Delugan Meissl Associated Architects aus Wien für sich entschieden hat.

Die für die Zwischenzeit von der P+R Park & Ride GmbH eigens geschaffenen provisorischen Park-and-ride-Stellplätze beidseits der Carl-Wery-Straße sowie an der P+R-Anlage Michaelibad sollen weiter bestehen bleiben. Die P+R Park & Ride GmbH werde hierfür die Verlängerung der Baugenehmigungen beantragen.

© SZ vom 04.06.2020 / gru

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