Nationalsozialismus:Wie Münchens Bürgertum Hitler zur Macht verhalf

Lesezeit: 8 min

Adolf Hitler und Anhänger lauschen einer Rede von Alfred Hugenberg, München 1929

Adolf Hitler genoss es, im Münchner Circus-Krone-Bau Reden zu halten. Und manchmal hörte er dort auch anderen Agitatoren zu, hier am 25. Oktober 1929 dem Politiker Alfred Hugenberg. Hitler sitzt im Kreise seiner Getreuen, dem Obersten SA-Führer Franz Pfeffer von Salomon und Rudolf Heß. In der vorderen Reihe: Elsa Bruckmann.

(Foto: SZ Photo)

In wenigen Jahren gelang Adolf Hitler der Aufstieg vom Möchtegern-Künstler zum "Führer" eines Terror-Regimes. Dabei konnte er sich auf die Unterstützung der "besseren Kreise" verlassen, die Geld spendeten - und in ihm den Messias sahen.

Von Wolfgang Görl

Am 3. Februar 1921 hält Adolf Hitler im Münchner Circus-Krone-Bau eine Rede. Zu dieser Zeit ist der ehemalige Weltkriegs-Gefreite der Chefagitator der NSDAP, einer kleinen völkischen und antisemitischen Partei. Hitlers Redegabe ist in den einschlägigen Kreisen bereits berühmt, doch ist er noch keineswegs der unangefochtene Führer der völkisch-nationalistischen Kräfte, die das politische Klima im München der frühen Zwanzigerjahre prägen.

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