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München heute:Schulstart mit Corona-Warnung / So wird die "Wirtshauswiesn" ablaufen

Oktoberfest 2017 - Auftakt

Das Oktoberfestbier hat besonders süffig zu sein und einen Stammwürzeanteil von mindestens 13,5 Prozent aufzuweisen.

(Foto: Tobias Hase/ dpa)

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Von Max Fluder

Wie ein Knall war es nicht, eher kam die Wiesn-Absage im Frühjahr dieses Jahres schleichend daher: Schon in den Tagen zuvor wurde laut darüber nachgedacht, das Oktoberfest 2020 der Pandemie wegen abzusagen. Eine solche Absage zieht vieles nach sich: Schausteller fürchten um ihre Existenz, genauso Hersteller gewisser Leckereien. Aber eines ist sicher: Wiesn-Bier wird es auch dieses Jahr geben, bei der sogenannten "Wirtshauswiesn" - und sogar Andenken kann man kaufen.

An diesem Montag wurde die Ersatzveranstaltung, bei der 54 Gastronomiebetriebe teilnehmen, vorgestellt. Stattfinden soll sie vom 19. September bis zum 04. Oktober - also genau in dem Zeitraum, in dem Millionen Gäste zum 187. Oktoberfest geströmt wären, gäbe es das neuartige Coronavirus nicht. Mit dabei sind unter anderem das Hofbräuhaus und der Löwenbräukeller, aber auch Betriebe, bei denen man das nicht unbedingt erwarten würde. Eine Liste gibt es hier.

Meine Kollegin Janina Ventker hat sich bei den Wirten über die Veranstaltung erkundigt und gefragt, was diese sich von der "Wirtshauswiesn" erwarten. "Wir wollen kein Remmidemmi", sagt etwa Christian Schottenhamel, denn bei der "WirtshausWiesn" gelten die mittlerweile nur allzu bekannten Corona-Maßnahmen. Einen Wunsch haben die Wirte auch: Die Besucher mögen doch bitte in Tracht erscheinen, ein Hauch Vor-Corona-Normalität. Über eines werden regelmäßige Wiesn-Besucher heuer sicherlich überrascht sein. Ein kleiner Tipp: Es hat mit dem Preis einer Mass zu tun.

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