München heute:Polizei bereitet sich auf Klima-Protest vor / Trambahn-Haltestellen werden barrierefrei

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München heute: Umbau geglückt: Oswald Utz, städtischer Behindertenbeauftragter, macht an der Tramhaltestelle Klinikum Harlaching die Probe aufs Exempel. Die MVG will nach und nach alle Haltestellen niveaugleich umbauen.

Umbau geglückt: Oswald Utz, städtischer Behindertenbeauftragter, macht an der Tramhaltestelle Klinikum Harlaching die Probe aufs Exempel. Die MVG will nach und nach alle Haltestellen niveaugleich umbauen.

(Foto: Leonhard Simon)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Andreas Schubert

Menschen mit Behinderung haben es in den öffentlichen Verkehrsmitteln in München nicht besonders leicht. Oswald Utz, der Behindertenbeauftragte der Stadt, sagt, er fahre gar nicht mehr Tram. Darauf sei kein Verlass. Als Rollstuhlfahrer kommt er oft erst gar nicht in das Fahrzeug hinein. "Ich muss immer davon ausgehen, dass der Hublift kaputt ist", sagt er.

Bis vor Kurzem gab es bei den Trambahnen keinen einzigen barrierefreien Halt. Jetzt baut die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) nach und nach all ihre Tramhaltestellen um. Am Sonntag hat sie die ersten drei davon vorgestellt. Utz meint: "ein Traum". Das sagt er sicher nicht ohne Ironie. Denn bis alle 172 Straßenbahn-Stationen umgebaut sind, könnte es wohl noch bis zu 50 Jahre lang dauern.

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