München heute Graphic Novel über München / Zwischennutzung in der Fußgängerzone

Taxifahrer

Ein Auszug aus "Nachts im Paradies" von Frank Schmolke.

(Foto: Frank Schmolke/oh)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Bernhard Hiergeist

Frank Schmolke hat sehr viele Jahre lang nach der perfekten Verbindung von A nach B gesucht. Früher saß er dazu am Lenkrad, chauffierte Fahrgäste als Taxifahrer. Heute hält er den Zeichenstift, zieht Linien auf dem Papier. Im Sommer erscheint sein gezeichneter Roman Nachts im Paradies, eine sogenannte Graphic Novel.

Seine beiden Berufe hätten viel gemeinsam, hat Schmolke meiner Kollegin Sabine Buchwald erzählt. Jeder Mensch, der die Tür zum Taxi aufstieß, sei für ihn erst einmal ein leeres Blatt Papier gewesen. Nach und nach füllte sich das dann, teils mit vogelwilden Geschichten. Als Taxifahrer traf er auf Welten, die er sonst nie kennengelernt hätte. Und in den Pausen saß er am Taxistand in seinem Auto und füllte Skizzenbuch um Skizzenbuch.

Bei seiner Graphic Novel ist er übrigens von den langen Taxinächten beeinflusst, und der Titel Nachts im Paradies legt es auch schon nahe: Es wird wohl um eine finstere, wenig paradiesische Seite des Paradieses gehen. Darum sind die Illustrationen im Roman auch mit viel Schwarz umgesetzt. Farbe hatte keinen Platz.

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