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München heute:Ermittlungen gegen die LMU / Ausflüge mit dem MVV-Ticket

Sommerhitze - Tiere im Wildpark Poing

Bären im Poinger Wildpark.

(Foto: Lino Mirgeler/dpa)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Max Fluder

Es wird Zeit für ein Aufregerthema: zu teuer, zu langsam, ständig zu spät - das sind die Vorwürfe. Genau, es geht mal wieder um den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und damit um Bus, Bahn und Tram. Wenn man sich unter Freunden und Bekannten umhört, könnte man meinen, die halbe Stadt steht mit dem MVV auf Kriegsfuß. Persönlich halte ich das oft für übertrieben. Ich vermute, dass der ÖPNV auch nur so einen schlechten Ruf hat, weil Verspätungen oder Zugausfälle in Erinnerung bleiben, die Male, wo es reibungslos läuft, aber nicht. Das soll nicht heißen, dass es beim ÖPNV nichts zu verbessern gäbe.

Man sollte aber ebenfalls festhalten: Für viele Münchnerinnen und Münchner sind die öffentlichen Verkehrsmittel nahezu unersetzlich - und überaus praktisch. Sei es für den Arbeits- oder Schulweg, das abendliche Ausgehen (vielleicht nicht gerade in diesen Zeiten), Besorgungen oder sogar Kurzausflüge. Mit dem ÖPNV gelangt man nämlich recht einfach zu Ausflugszielen in München und dem Umland - wenn denn die Bahn auch wirklich fährt. Hat man schon eine Monatskarte, kann das sogar überaus preiswert sein.

Für die SZ-Serie "München erschwinglich" haben Kolleginnen und Kollegen sehenswerte Orte herausgesucht, die man bequem mit dem MVV erreichen kann. Vielleicht ist das eine oder andere Ziel für Sie mit dabei. Mir jedenfalls hat der Artikel einmal mehr etwas vor Augen geführt, das ich Ihnen leider nur in Form einer Plattitüde wiedergeben kann: Wir Münchner leben da, wo andere Urlaub machen.

DER TAG IN MÜNCHEN

Zwei Schwerverletzte bei Kran-Unfall - Ursache unklar Der Kran kippt auf einer Baustelle auf einem Hausdach in der Nähe des Arabellaparks im Münchner Osten um. Wenige Stunden nach dem Unfall ist vieles noch unklar.

Ermittlungen gegen die LMU Die Landesanwaltschaft prüft, ob die Verschwendung von öffentlichem Geld an der Münchner Universität Anlass für ein Disziplinarverfahren gibt. Der Anstoß kam vom Wissenschaftsministerium.

"Wo ist denn das humanitäre Signal?" München will helfen. Bis zu 360 Plätze hat die Stadt in Aussicht gestellt - allerdings werden nun in ganz Bayern nur 100 Menschen aufgenommen. Im Rathaus findet man das "beschämend".

3000 Radl-Parkplätze für den Hauptbahnhof Der Stadtrat hat die neuen Stellplätze beschlossen. Die einen halten das für längst überfällig, die anderen für eine "teure Luxus-Radltiefgarage".

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