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Wie Menschen in München ihre Solidarität mit den Opfern des Anschlags auf den Berliner CSD zeigen, welche Strafe die Bundesanwaltschaft für den Attentäter auf die Verdi-Demo fordert, warum ein Ermittler von einer „Kokainschwemme“ spricht und mehr.

Von Julia Busch

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DER TAG IN MÜNCHEN

„Man will jetzt alles – bloß sich nicht allein fühlen“ Rund 4000 Menschen kommen am Montagabend auf den Marienplatz, in Solidarität mit den Opfern des Anschlags auf den Berliner CSD. Die Anteilnahme ist groß – vor allem bei jenen, denen Hass auf ihre Community täglich im Alltag begegnet.

„Reue zeigt er offensichtlich nicht“ Farhad N. raste mit seinem Auto in eine Menschenmenge: Im Prozess um den Anschlag auf eine Verdi-Demo im Februar 2025 mit zwei Toten fordert die Bundesanwaltschaft lebenslange Haft. Die Betroffenen und Hinterbliebenen finden emotionale Worte.

München wird von Kokain überschwemmt Mehr Fälle, größere Mengen, reinerer Stoff: Der internationale Drogenhandel setzt immer ausgefeiltere Technik ein. Die Stadt bekommt die Folgen unmittelbar zu spüren – und die Fahnder erwarten künftig mehr Todesfälle durch Koks-Konsum. (SZ Plus)

Wie die Mittelschule gestärkt werden soll In Neuperlach wurden die Jahrgangsbesten der Münchner Mittelschulen geehrt. Die Schulform hat, trotz zahlreicher Qualifikationsmöglichkeiten, noch immer einen schlechten Ruf. Das soll sich ändern – auch mit einer neuen Initiative des Freistaats. (SZ Plus)

„Ich bleibe an jeder roten Ampel stehen“ Mónica Basilio Hazas trainiert ein Münchner Quidditch-Team und geht sonntags in die Kirche. Es gibt vieles, was die Mexikanerin an Deutschland liebt. Ein Aspekt steht dabei ganz oben. (SZ Plus)

WEITERE NACHRICHTEN

Mutmaßlicher Mordfall: Polizei verhaftet zweiten Tatverdächtigen nach Tötung an der Motorworld

Bauarbeiten: Brücke am Frankfurter Ring wird für zwei Nächte gesperrt

Urteil des Landesgerichts: Sexueller Missbrauch von Kindern – Haftstrafe für 47-jährigen Familienvater

Waldbrände in Frankreich: München bietet Partnerstadt Bordeaux Hilfe im Kampf gegen die Flammen an

Kabarett in München: Lach- und Schießgesellschaft kehrt zurück nach Schwabing (SZ PLUS)

MÜNCHEN ERLESEN

Judenverfolgung in der NS-Zeit
:Das ganze Dorf wusste vom „Judenkind“

Hannelore Bach aus der Münchner Goethestraße gilt den Nazis als „jüdischer Mischling 1. Grades“. Während des Kriegs versteckt die Mutter das Kind bei einem Mann, der selbst NSDAP-Mitglied ist.

SZ PlusGastbeitrag von Alexandra Glöckl

Heimat
:Ich fliege nach Hause – und weiß nicht, wo das ist

Seit drei Jahren pendelt unsere Autorin zwischen München und Barcelona. Ihr Elternhaus gibt es noch – aber ist es noch ihr Zuhause? Über ein Gefühl, das sich gerade neu erfindet.

SZ PlusEssay von Kari Egeling

UNSER GASTROTIPP

Villa Morgana in Gräfelfing
:Italienisch tafeln auf hohem Niveau

Die Villa Morgana in Gräfelfing setzt mit Erfolg auf italienische Traditionen. In dem Lokal ist nicht nur der Preis hoch, sondern auch die Qualität.

Von Gertrude Fein

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