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München heute:Paar im eigenen Schlafzimmer überfallen / Probleme der Notaufnahme / Genossenschaften kapitulieren

Die Zahl der Patienten nimmt zu, gleichzeitig fehlt es häufig an Personal - dieses Problem zeigt sich in vielen Krankenhäusern.

(Foto: Robert Haas)

Und was die Stadt sonst noch bewegt.

Notaufnahmen sind keine Orte, an die man gerne geht. Dabei kann es jederzeit passieren, dass man dorthin muss. Für den Fall wünscht sich jeder, dass er oder sie gut aufgenommen und behandelt wird. Dass man auf so herzliche, professionelle und engagierte Krankenpfleger trifft wie Birgit Hussar und Linda Herrmann, die ich im Notfallzentrum Bogenhausen kennenlernen und bei der Arbeit begleiten durfte.

Es ist beeindruckend, was sie und ihre Kollegen, die Krankenpfleger und Ärzte, in der Notaufnahme täglich leisten. Und es ist erschreckend, dass ihre Arbeit so wenig wertgeschätzt wird. Von manchen Patienten, die statt Dankbarkeit zu zeigen, fordernd auftreten und schimpfen, weil sie so lange warten müssen. Und von uns als Gesellschaft, die wir offensichtlich nicht bereit sind, mehr für diese Arbeit zu zahlen. Krankenpfleger tragen oft große Verantwortung, aber verdienen so wenig, dass sie sich ein Leben in München häufig nicht leisten können. Gerade viele junge Menschen wollen sich das nicht mehr antun.

Am morgigen Mittwochabend wollen Klinikchefs und Politiker in der LMU darüber diskutieren, wie man die Situation in München verbessern könnte. Es wird dringend Zeit für gute Lösungen.

Das Wetter: Bei Temperaturen um die 28 Grad bleibt es sonnig.

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