München heute:Österreichischer Investor macht sich breit / Was Gaskunden gegen hohe Abrechnungen tun können

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München heute: Für etwa 700 Millionen Euro gekauft: die Highlight Towers in Schwabing.

Für etwa 700 Millionen Euro gekauft: die Highlight Towers in Schwabing.

(Foto: Catherina Hess)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Sebastian Krass

Die Adolf-Kolping-Straße ist ein verstecktes Eck in der Münchner Innenstadt, hinter dem Mathäser-Kino und dem ehemaligen Kaufhof am Stachus. Früher gab es dort ein Parkhaus. Allzu viele andere Gründe, in die Straße zu kommen gibt es nicht, außer dem Kolping-Haus natürlich. In einigen Jahren soll in der Adolf-Kolping-Straße mehr los sein. Das österreichische Unternehmen Imfarr plant, die Parkplätze unter die Erde zu verlegen und oben drauf ein Geschäfts- und Bürohaus zu errichten.

Es ist nur eines von vielen großen Immobilien-Projekten, die Imfarr innerhalb von zwei Jahren in München angehäuft hat, dazu gehören auch die "Highlight Towers" in der Parkstadt Schwabing, das Bürogebäude "Elementum" im Bahnhofsviertel und der Plan, im Münchner Osten ein Technologiezentrum mit tausenden Arbeitsplätzen zu errichten. Auch am alten Kaufhof am Stachus ist Imfarr interessiert.

Was ist das für ein Unternehmen, das in kurzer Zeit (mit Partner-Investoren) mehr als eine Milliarde Euro in München ausgegeben hat und so zu einem der größten Akteure auf dem hiesigen Immobilienmarkt geworden ist? Welche Parallelen gibt es zu René Benkos Signa, der - so hat es manchmal den Anschein - bald die halbe Innenstadt gehört? Welche Rolle spielen die Kontakte von Österreichs Ex-Kanzler und Imfarr-Miteigentümer Werner Faymann zu OB Dieter Reiter? Diesen und weiteren Fragen bin ich in dieser Geschichte nachgegangen (SZ Plus).

Ich hoffe, damit Sie damit ein paar Einblicke in den Münchner Immobilienmarkt gewinnen und wünsche Ihnen einen schönes Wochenfinale.

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