Süddeutsche Zeitung

München heute:Nach der G-7-Demo / Autoreisezüge sollen erhalten bleiben

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Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Martin Bernstein

"Kommunikation" steht auf ihren gelben Westen. Man sieht diese Polizisten bei Demonstrationen wie am Samstag in München. Etwa 6000 Menschen gingen da anlässlich des G-7-Gipfels auf die Straße - weit weniger, als zuvor von Polizei und Veranstaltern erwartet. Den Kommunikationsbeamten hat das die Arbeit sicher erleichtert.

Denn sie sind nicht, wie mancher vermutet, eine Art mobile Pressestelle der Polizei. Sie sind "Deeskalationsbeamte". Sie gehen auf Kundgebungsteilnehmer zu, suchen das Gespräch und hoffen so, Straftaten zu verhindern. Und sie sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, die Fragen zum laufenden Polizeieinsatz haben.

Der Einsatz vom Samstag hat - vor allem in den sozialen Netzwerken - einige Fragen aufgeworfen. Doch abgesehen von einer handgreiflichen Auseinandersetzung auf der Theresienwiese blieb die Kundgebung friedlich (SZ Plus). "Uns ist am liebsten, wenn wir nicht mal deeskalieren müssen", sagt der Leiter des taktischen Kommunikationsteams. In dieser Selbstbeschreibung steckt zugleich jede Menge Hoffnung für die kommenden beiden Gipfeltage.

DAS WOCHENENDE IN MÜNCHEN

Stadt läuft mit Vorkaufsrecht ins Leere Der bisherige Eigentümer eines seit Jahren leerstehenden Wohnhauses an der Agnesstraße hat von seinem Recht auf Rückabwicklung des Verkaufs Gebrauch gemacht. Nun steht eine Auseinandersetzung vor Gericht an.

Autoreisezüge sollen erhalten bleiben Weil das bisherige Verladeterminal am Ostbahnhof für die zweite S-Bahn-Stammstrecke weichen muss, drohte München bei den Autoreisezügen den Anschluss zu verlieren. Nun aber soll am früheren Südbahnhof aufwändig ein neues Terminal entstehen.

Fette Beats vor dem Sitzungssaal Live-Musik auf dem Marienplatz, Tanzen unter neogotischen Pfeilern: Nach der Corona-Pause dürfen alle 18-jährigen Münchner beim "Rathaus-Clubbing" wieder feiern.

Wegen Neun-Euro-Ticket überfüllter Zug geräumt Zwei Passagiere sollen sich dabei geweigert haben, ihre Plätze zu verlassen. Die Polizei nahm die beiden fest.

Zahl der Kirchenaustritte erreicht Rekordhöhe Zwischen dem 1. Januar und dem 22. Juni dieses Jahres haben 14 035 Menschen in München die verschiedenen Konfessionen der Kirche verlassen.

Illegales Glücksspiel - aber die Bank soll zahlen Ein Münchner fordert das Geld, das er per Kreditkarte bei einem Online-Casino einsetzt, von seinem Kreditinstitut zurück. Schließlich habe es wissen müssen, dass dieser Betrieb illegal sei. Die Richterin des Amtsgerichts spielt da nicht mit.

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