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München heute:Stadt verschärft Corona-Regeln erneut / Bau der zweiten Stammstrecke könnte sich weiter verzögern

Zwar galt an den vergangenen Wochenenden an manchen Münchner Plätzen ein Verbot, Alkohol zu trinken. Der Ausschank in der Gastronomie unterlag bisher aber keinen besonderen Corona-Regeln.

(Foto: Sebastian Gabriel)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Ekaterina Kel

Es fühlt sich an wie ein Déjà-vu in der Corona-Welt: Die Sieben-Tage-Inzidenz in München ist schon wieder auf einen Wert von mehr als 50 gestiegen. Vor dreieinhalb Wochen waren wir da alle schon mal. Damals erließ die Stadt strengere Regeln und die Zahl sank tatsächlich für kurze Zeit. Nun hat der Krisenstab die Liste wieder aus der Schublade geholt: Mehr Maske in der Öffentlichkeit und weniger Treffen in der Freizeit sind angesagt.

Nichts aber hat das Potenzial, die coronagebeutelten Münchner so sehr zu erschüttern, wie diese neue Regel: Ab zehn Uhr abends dürfen Bars und Restaurants in der gesamten Stadt von Mittwoch an keinen Alkohol mehr ausschenken. Darüber sind bestimmt nicht nur die Gastronomen entsetzt. Auch die besondere Beziehung der Stadt zu ihrem Alkohol ist wieder einmal herausgefordert, wie mein Kollege René Hofmann kommentiert.

Dass die Wirtschaft allen Beschränkungen zum Trotz funktionieren muss und will, zeigen übrigens die Vorbereitungen zur Immobilienmesse "Expo Real". Wenn auch viel kleiner und bescheidener - zusammenkommen möchte man auf jeden Fall, allein schon, um sich darüber auszutauschen, wie es überhaupt weitergehen soll in der Branche.

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Bau der zweiten Stammstrecke könnte sich weiter verzögern Im Jahr 2028 sollte der neue S-Bahn-Tunnel in Betrieb gehen. Nun deutet sich an, dass es deutlich länger dauern könnte. Die Bahn überprüft ihren Zeit- und Kostenplan.

Erinnerung an Bayerns "vierten Stamm" Fast zwei Jahrzehnte nach der ersten Idee wird das Sudetendeutsche Museum eröffnet. Es soll an Kultur und Schicksal der Volksgruppe gedenken - und an ihre Rolle bei der Versöhnung.

Härtetest für das Hygienekonzept Ausgerechnet in der Woche, in der München den Inzidenzwert von 50 überschreitet, findet die "Expo Real" statt. Für die Teilnehmer geht es vor allem um die Frage, wie es mit ihrer Branche weitergeht.

Fußball-Hooligan muss mehr als ein Jahr ins Gefängnis Der Bayern-Fan war ein Hauptbeteiligter der Schlägerei, zu der sich Anhänger des VfL Wolfsburg und des FC Bayern an der Schillerstraße verabredet hatten. Auch ein weiterer Hooligan wird verurteilt.

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© SZ.de/flud

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