München heute:Vor der vierten Corona-Welle / Staatsanwaltschaft bereitet Anklage gegen Schuhbeck vor

Corona München 1 ET 24.7.2021

Wie umgehen mit der vierten Corona-Welle? Diese Frage stellen sich gerade viele in der Stadt. Fotos: Sebastian Gabriel, Hoppe/dpa, Medina/reuters, adobe stock; Collage: SZ

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Anna Hoben

Der Sommer ist - nach all dem Regen - wieder schön. Die Corona-Inzidenzwerte sind niedrig. Mit dem Impfen geht es voran. Das ist die eine Sichtweise. Die andere ist: Die Corona-Inzidenzwerte steigen seit einigen Tagen wieder. Mit dem Impfen geht es viel zu langsam voran. Und vielleicht ist daran auch der schöne Sommer schuld. Die Pandemie, sie erscheint für viele gerade weit weg.

War es nicht gerade noch gefühlt unmöglich, einen Impftermin zu ergattern, wenn man keine Priorisierung hatte und keine guten Arzt-Beziehungen? Das hat sich schlagartig gedreht. Mittlerweile hat sich der Piks überspitzt gesagt zum Produkt von der Resterampe gewandelt. Mittlerweile muss die Stadt München zusehen, dass sie genügend Menschen findet, die sich impfen lassen wollen. Für maximal 8000 Impfungen am Tag ist etwa das Zentrum in Riem ausgelegt. In den vergangenen Woche ließen sich dort allerdings täglich nur 730 bis 1000 Menschen ein Vakzin spritzen. Mit einem Impfbus und allerlei Sonderaktionen will die Stadt nun versuchen, die Leute dort zu erreichen, wo sie sind: im Einkaufszentrum, in der Moschee, beim Tollwood-Festival. Aber ob die Anstrengung ausreichen wird?

Bislang ist nicht einmal jeder zweite Münchner geimpft. Das wird nicht ausreichen, um eine mögliche vierte Welle zu verhindern. Dass sie kommen wird, darin sind sich die Experten mittlerweile weitgehend einig. Die Frage ist, wie sie sich auswirken wird, auf die Kliniken, auf die Schulen. Dazu haben meine Kollegin Ekaterina Kel und ich viele Gesprächspartner interviewt und interessante Erkenntnisse gewonnen (SZ Plus).

DER TAG IN MÜNCHEN

Der doppelte Schuhbeck Im Herbst kommt der Starkoch mit zwei Serien wieder prominent ins Bayerische Fernsehen. Ungefähr zur selben Zeit dürfte auch eine Anklage wegen Steuerhinterziehung gegen ihn erfolgen. Es geht um Lücken in der Buchhaltung - und um mehr als zwei Millionen Euro. (SZ Plus)

"Wir haben genug Bäume umarmt" Ein Bündnis aus Parteien, dem Bund Naturschutz und Fridays for Future hat am Freitag gegen die Klimapolitik der bayerischen Staatsregierung protestiert. Alle Beteiligten sind sich einig: Es gibt noch viel Verbesserungspotenzial.

Trennung im Rathaus mit Folgen Geknirscht hat es schon länger, nun kommt es im Stadtrat zwischen ÖDP und Freien Wählern zum Bruch. Davon profitiert die AfD.

101 Verletzte bei E-Scooter-Unfällen Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Elektro-Tretrollern nimmt deutlich zu - die Münchner Polizei führt den Anstieg auf zwei Ursachen zurück.

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© SZ.de/flud
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